nothing to say, but money to do so 2013


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Gewaltiges Rauschen im Äther. Jedes noch so unwichtige Detail wird um die ganze Welt geschickt. Doch verstehen wir es, unserem realen Gegenüber das zu sagen, was wir sagen wollen?
Das Rauschen macht auch vor uns nicht halt. Wir schreiben daraus unseren eigenen Text, verstärken es und setzen doch einen Schlußpunkt, damit das Rauschen verstummt.
 
Idee: Gudrun Lenk-Wane
mit Valerie Strassberg
2 Performerinnen
2 Laptop

 
Dauer 15 Minuten
27.September 2013

 
Galerie Schleifmühlgasse 12-14
1040 Wien

 
Wahlslogans und private Gespräche im öffentlichen Raum.

 
Variante 1:
 
Gemeinsam für Österreich. Gemeinsam für Österreich. Gemeinsam für Österreich.
Integration ist Pflicht.
Gemeinsam für Österreich. Gemeinsam für Österreich. Gemeinsam für Österreich.
Integration ist Pflicht.

 
Wirtschaft wählen. Wirtschaft wählen. Wirtschaft wählen.
Habe Mut. Wirtschaft wählen. Wirtschaft wählen.
Saubere Umwelt. Saubere Politik.
Saubere Umwelt. Saubere Politik.
Meine Kraft für die Jungen. Integration ist Pflicht.
Meine Kraft für die Jungen. Integration ist Pflicht.
Gemeinsam schaffen wir das.

 
weil ich an euch glaube. weil ich an euch glaube. weil ich an euch glaube. weil ich an euch glaube. weil ich an euch glaube. weil ich an euch glaube. weil ich an euch glaube.

 
Höchste Zeit für Nächstenliebe - Großes Finale der Nächstenliebetour.
Höchste Zeit für Nächstenliebe.- Großes Finale der Nächstenliebetour.
Höchste Zeit für Nächstenliebe.- Großes Finale der Nächstenliebetour.
Gemeinsam schaffen wir das. Gemeinsam schaffen wir das.

 
Meine Kraft für die Jungen.
Kanzler für Österreich. Kanzler für Österreich.
Meine Kraft für die Jungen.
Kanzler für Österreich. Kanzler für Österreich.
Saubere Umwelt. Saubere Politik.
Gemeinsam schaffen wir das. Gemeinsam schaffen wir das.
Saubere Umwelt. Saubere Politik.
Weil ich an euch glaube. Weil ich an euch glaube.

 
So lässt es sich leben.

 
Gleiche Rechte für alle Menschen. Gleiche Rechte für alle Menschen. Gleiche Rechte für alle Menschen.
Integration ist Pflicht. Integration ist Pflicht.

 
Gleiche Rechte für alle Menschen. Gleiche Rechte für alle Menschen.
Kanzler für Österreich.
Integration ist Pflicht.
Gleiche Rechte für alle Menschen. Gleiche Rechte für alle Menschen.
Kanzler für Österreich.
Integration ist Pflicht.

 
Für mich sind das unsere Österreicher. Für mich sind das unsere Österreicher.
Kanzler für Österreich.
Gemeinsam schaffen wir das. Gemeinsam schaffen wir das.
Integration ist Pflicht.
Für mich sind das unsere Österreicher. Für mich sind das unsere Österreicher.
Kanzler für Österreich.
Saubere Umwelt. Saubere Politik.

 
Gleiche Rechte für alle Menschen, das geht nicht.
Das ist halt etwas anderes, da kann ich nichts dafür.
Können sie sich noch erinnern: Integration ist Pflicht.
Es geht nicht weiter.
Weil ich an euch glaube.
Habe Mut. Habe Mut. Habe Mut.

 
Willkommen Zukunft. Willkommen Zukunft.
Wirtschaft wählen.
Integration ist Pflicht.
Willkommen Zukunft. Willkommen Zukunft.
Wirtschaft wählen.
Integration ist Pflicht.

 
Kuchen wartet schon. Habe Mut. Habe Mut.
Kuchen wartet schon. Saubere Umwelt. Saubere Politik.

 
Dank dir Baby. Dank dir Baby.
Habe Mut.
Wirtschaft wählen.
Integration ist Pflicht.

 
Versteckte Botschaften:

 
Gemeinsam alleine. Wählen nicht meine Jungen. Anderen kommen nicht. Können noch erinnern? Integration. Nichts an Nächstenliebe. Kanzlerleben, eigentlich nichts. Finale Nächstenliebe, Nachtmenschen nicht. Damen Organisation arbeiten anderes. Kann nichts.
Sind unsere Kuchen schon willkommen.
Zukunft. Bin. Wann?

 
Zukunft. Danke

badbagplasticbag 2013

Performance von Gudrun Lenk-Wane
mit Valerie Strassberg Die Kugel wächst, verleibt sich ein, überrollt was sich ihr in den Weg stellt, wuchert und beansprucht Platz. Von den Ozeanen/ Müllhalden zurück ins Blickfeld schwappt, was noch Jahrhunderte währt und wird zum Objekt im urbanen Raum, welches die Aufgeräumtheit/das Idyll der Sauberkeit/ Ehrlichkeit der Gesellschaft/ Europas als Trugbild versinnbildlicht. Bezugnehmend auf den Künstler Hans-Peter Feldmann werden Plastiksackerl, Joghurtbecher, Getränkeflaschen..... in Gruppen sortiert, arrangiert um sich dem Massenprodukt anzunähern. In weiterer Folge wird verbunden was spontan zusammengefügt werden will. Beteiligung von PassantInnen ist möglich. Ein Song über das Thema Plastikmüll wird vorgetragen.

 
INBETWEEN IV Performance Laboratorium
kuratiert von Anna Watzinger
Zeit:29.6.2013 von 14 -19 Uhr
Galerie Schleifmühlgasse 12-14

 
Sackerlsong (Rap)

 
hört mal alle her, ich hab euch was zu sagen,
weil wir so viele dinge im plastiksack nach hause tragen.

 
das sackerl, das macht uns alle froh.
Ist bunt, ist reißfest und praktisch ist es sowieso.

 
Bei uns, die müllabfuhr, die arbeitet so fein.
Ich brauch mein sackerl einmal, dann werf ichs in die tonne rein.

 
Nur leider die müllabfuhr, die gibt’s nicht überall,
das sackerl und der ganze dreck, oh schreck da schau ich lieber weg......
…..
…...
das sackerl und der ganze dreck die landen irgendwo,
der biomüll verrottet bald, das plastik das liegt dann im wald
wird 4 – 500 jahre alt.....
….
da frag ich euch, wer wird dann leben?
…...
den ganzen mist den wir gebaut, habt ihr euch einmal umgeschaut?
….
das eis schmilzt an den polen weg,
im meer schwimmt unser ganzer dreck
die luft, die erde sind verseucht, die tiere, pflanzen ebenso,
doch wir, wir machen lustig weiter,
spüln alles runter, wie am kloh


das wetter das spielt schon verrückt,
das merkt doch jede frau und mann
packt euch beim schopf und startet jetzt
fangt die probleme lösen an....

die zeit die läuft, ich sag s euch lieber nochmals man,
deswegen fängt mein song, noch einmal ganz von vorne an

 
.....
.......... alles wiederholen

 
die zeit die läuft, ich sag s euch jetzt nicht nochmal man,
deswegen fängt mein song, nicht noch einmal von vorne an.

…..
Doch ich kann lange, lange singen, von allem was ich will, wenn wir nicht jetzt was tun,
steht die erde still. steht die erde still, steht die erde still....

oh! it´s a man // betrachtung einer wüstung 2012

nach jahrzehnten der analyse ist die zeit reif für einen apokalyptischen showdown. beweis um beweis wird erbracht, daß -er- so wie er ist, untragbar geworden ist.
nach der devastierung aufgegebene ortschaften werden wüstungen genannt. apokalypse: gottesgericht, weltuntergang, zeitenwende
 
idee + umsetzung: gudrun lenk-wane
dauer: 15 minuten
dank an: doris hotz

so long baby

so long baby 2009-10
intervention im raum: 2 frauen souverän attraktiv sprache wie maschine maschinengewehr gleichzeitigkeit sprechen geben einblick in ihren raum paralleluniversum sprechen alltag kind familie beruf forschung.

gudrun lenk-wane, agnes hamvas, berenice pahl, valerie strassberg
dauer: 10 min
es spielen: valerie strassberg, berenice pahl


frau 1

………… wir überlegen also, was haben wir wenn nichts da ist? das vakuum. das vakuum ist immer da. das nichts ist es ja nicht, wie sie alle wissen, denn auch im vakuu gibt es nullpunktschwank- ungen, und so könnte man, man könnte!, sich vorstellen das das v. fluktuiert und das jede dieser fluktuationen einem möglichen universum entspricht. hier sagt uns also die quantenmechanik, dass tatsächlich, wenn es das universum vor dem urknall gegeben haben sollte, dass es dann natürlich auch fluktuationen gegeben hat und, dass diese fluktuationen zum aufbau von vielen, vielen, vielen universen geführt haben. eines zu schnell, das andere zu langsam und nur eins von 1059 war genau das richtige.

wie kommt man als physikerin überhaupt dazu über paralleluniversen nachzudenken?


frau 2

nein, nicht schon wieder
psssst
psst
pssst
wo ist der schnuller?
wo ist der schnuller?
scheiße!
na gut komm
komm
komm
ist gut
ist gut
wie spät ist es?

4.48 PSYCHOSE
psst
bitte bitte bitte, weck die jara nicht auf
bitte
bitte weck sie nicht auf

EIN ZIEL ERREICHEN UND EHRGEIZ
ENTWICKELN
HÜRDEN ÜBERWINDEN UND DEN HÖCHSTEN
STANDARD ERLANGEN

ok dann komm halt schon wieder an den busen
ja, warte gleich