Têtes creuses en plastique. Grand vide.

Hohlköpfe in Plastik. Große Leere.

2016
Kunststoffgegenstände, Schnüre, Draht.
~ 30/30/70 cm b/t/h      
Foto: Reto Schubiger

Arrogant gegenüber - Mensch Tier Umwelt - konsumieren wir bis zum Exzess. Weil: mir nimmt keiner was weg!

reduce reuse recycle

Körperfragmente aus gebrauchtem Material

2014*15*16
Gebrauchte Textilien und Gegenstände aus Kunststoff, Holz, Metall.
lebensgroß
Foto: Reto Schubiger

Zugang zu Waren und Medien aller Art fegt durch die globalisierte Welt. Wir raffen an uns, was wir in die Hände bekommen, Gegenstand wie Information. Jene dringen in unsere Körper und Gedanken ein, zerstückeln uns; wir bleiben als Fragmente unseres Selbst zurück.


reduce reuse recycle
Bilder 2015
Stoff auf Rahmen gespannt, Kleidungsstücke, Kunststoffe.
40 x 40 cm picture_small 1, 2, 3, 4, 5
86 x 125 cm picture_big 1, 2, 3

Zugang zu Waren und Medien aller Art fegt durch die globalisierte Welt. Wir raffen an uns, was wir in die Hände bekommen und lassen fallen was gleich keinen Wert mehr besitzt. Die Müllhalden zu Land und zu Wasser sehen wir nicht; Klimaveränderung läßt uns unberührt.
Wer Kinder hat, dem graut; im Spiegelbild schon lacht der Tod.

secondhandpeople

2013*14*15*16*17
Gebrauchte Gegenstände. Kunststoff, Holz, Metall Textilien.
Höhe max. 30 cm
Foto: Reto Schubiger

Bezieht sich auf das Flüchtlingsdrama vom 3.10.2013 vor Lampedusa, bei dem ~ 336 Menschen ertrunken sind. Ein Work in Progress bis 336 Figuren erreicht sind.


Die meiste Zeit, beschäftigt es uns nicht, wenn Menschen, die versuchen bessere Lebensbedingungen zu erreichen, an den Grenzen unserer Länder sterben. Trotzdem hat jede/r von ihnen seine/ ihre eigene, lebendige Persönlichkeit.

TRANSIT

2009*2011*2013
Sessel, Kleidungsstücke.

Die Arbeit – TRANSIT - zeigt meine Auseinandersetzung mit dem Thema Migration, Aufbruch ins Unbekannte.
Der Traum vom besseren Leben, der, trotz strapaziöser, tödlicher Wege, trotz Kriminalisierung durch Behörden und Bevölkerung, trotz leben am unteren Rand der Hoffnungsländer, trotz Einsamkeit, aufrecht erhalten wird.

2009
TRANSIT I: Ein Durchgangsraum ein Dazwischen; sich unbekannte Menschen und Geschichten in einem Raum von wo nach wohin. Gut und weniger gut gekleidete, verschiedene Kulturen. Ein Raum in dem die Zeit angehalten scheint, das Vergangene weit zurückgelassen, das Folgende offen und ungewiß.


2011
TRANSIT II: Asylwerber, Asylsuchende, in dem anderen Land ankommend, die Sprache und Sitten fremd, alles ist möglich, nichts ist gewiß.

2013
TRANSIT III: Im Asylheim/ Anhaltelager angekommen. Im Land der Träume, aber nicht im selbstbestimmten Leben. Gesetzliche Bestimmungen, bürokratisches Prozedere. Zum Warten gezwungen, abhängig von Zuweisungen, gekleidet in abgelegte Stücke Anderer.

boat people

2011*12
Holz, Draht, Plastik, Textilien.
lebensgroß
Foto: HaKuB

Als boat-people werden Menschen bezeichnet, die in schäbigen und kaputten Booten, teils auch angekettet, über das Meer nach Europa flüchten. Wer sie sind und warum sie sich aufgemacht haben, berührt uns nicht, nehmen viele von ihnen mit in ein nasses Grab.