TRANSIT

2009*2011*2013
Sessel, Kleidungsstücke.

Die Arbeit – TRANSIT – zeigt meine Auseinandersetzung mit dem Thema Migration, Aufbruch ins Unbekannte.
Der Traum vom besseren Leben, der, trotz strapaziöser, tödlicher Wege, trotz Kriminalisierung durch Behörden und Bevölkerung, trotz leben am unteren Rand der Hoffnungsländer, trotz Einsamkeit, aufrecht erhalten wird.

2009
TRANSIT I: Ein Durchgangsraum ein Dazwischen; sich unbekannte Menschen und Geschichten in einem Raum von wo nach wohin. Gut und weniger gut gekleidete, verschiedene Kulturen. Ein Raum in dem die Zeit angehalten scheint, das Vergangene weit zurückgelassen, das Folgende offen und ungewiß.




2011
TRANSIT II: Asylwerber, Asylsuchende, in dem anderen Land ankommend, die Sprache und Sitten fremd, alles ist möglich, nichts ist gewiß.



2013
TRANSIT III: Im Asylheim/ Anhaltelager angekommen. Im Land der Träume, aber nicht im selbstbestimmten Leben. Gesetzliche Bestimmungen, bürokratisches Prozedere. Zum Warten gezwungen, abhängig von Zuweisungen, gekleidet in abgelegte Stücke Anderer.